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Die
Biker Union e.V. hat seit ihrer Gründung eine Vision: "Wenn viele
ein bisschen tun, bewegen wir Großes". Bereits seit
Jahren kämpft die Biker Union e.V. gegen den Bitumenpfusch auf Deutschlands
Straßen. Doch die Zahl der für alle Zweiradfahrer gefährlichen Flickstellen
ist weiter gestiegen.
Wir werden beim Thema Bitumen weiter in
die Offensive gehen und unsere Stärke - die über ganz Deutschland
verteilten BU-Stammtische - zum Einsatz bringen. Im Rahmen von lokal
durchgeführten Bitumen-Rallyes werden Daten und Fotos von
kritischen Straßenabschnitten gesammelt und in standardisierten
Meldebogen erfasst.
Nach den grandiosen Erfolgen seit dem Start in 2005 werden wir den Dialog
mit der Politik und den Straßenbaubehörden weiter verstärken, um
auf die Gefahren durch unsachgemäße Straßenreparaturen mit Bitumen
hinzuweisen. Die Zusammenarbeit hat in einigen Regionen eine Qualität
erreicht, die unsere Erwartungen erheblich überstiegen hat.
Unser Vorgehen:
Unsere Türöffner sind Meldebögen
mit dazugehörigem Bildmaterial, die auf organisierten Suchfahrten
in kleinen Gruppen - unseren Bitumen-Rallyes - zusammengetragen
werden. Mit den Ergebnissen werden wir Verantwortliche vor Ort über
Gefahrenstellen informieren und sie zum Handeln bewegen.
Neben dem Ziel, einzelne Gefahrenstellen zu beseitigen, geht es
uns bei unseren Bitumen-Rallyes um das Bewusstsein, Bitumen als
ungeeignetes Material für Straßenreparaturen gar nicht erst einzusetzen.
Zudem soll der Einstieg in einen umfassenden Dialog zum Thema motorradfreundlicher
Straßenbau geschaffen werden, denn neben Bitumen können auch scharfkantige
Leitplankenpfosten, Rollsplitt, Fahrbahnverschmutzungen oder ungesicherte
Verkehrsschilder zu Todesfallen für Motorradfahrer werden.
Mit einer Bitumen-Rallye erreichen wir Politiker, Planer und Straßenbauer
direkt vor der eigenen Haustür. Damit werden sie es sich zweimal
überlegen, ob Bitumen und Absplittverfahren unter dem Gesichtspunkt
der Verkehrssicherheit noch zeitgemäße Reparaturmethoden sind. Dies
senkt das Risiko für alle Zweiradfahrer und rettet Menschenleben.
Die Meldebogen übergeben wir den lokal zuständigen Behörden in einem
persönlichen Gespräch. Mit dem Bekanntmachen der Gefahrenstellen
werden die Verantwortlichen in Zugzwang gebracht. Denn wenn eine
Gefahrenstelle bekannt ist, sind die Behörden verpflichtet, für
Abhilfe zu sorgen. Die ausgefüllten Meldebogen sammeln wir in einer
zentralen Bitumen-Datenbank.
Diese steht auch auf Bitumen verunfallten Bikern zur Durchsetzung
von Schadensersatzansprüchen offen. Weitere Infos erhaltet ihr bei
Hoecker unter bu.bitumen@web.de.
So erzeugen Bitumen-Rallyes auch ohne Gesprächstermin einen zusätzlichen
Druck auf die Politik.
Viele der derzeit ca. 60 über ganz Deutschland verteilten BU-Stammtische
veranstalten jährlich
eine Bitumen-Rallye. Bei der Kombination von gemeinsamen Fahren
und ernsthafter, politischer Arbeit kommt der Spaß natürlich nicht
zu kurz. Als Teilnehmer ist jeder Biker willkommen. Gruppen und
Fahrgemeinschaften können auch eigene Bitumen-Rallyes durchführen.
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