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Motorradfreundliche Stadt 2016 gesucht

(MID/rhf) Bereits zum siebzehnten Mal schreibt die MID – Motorrad Initiative Deutschland e.V. ihren Preis „Die motorradfreundliche Stadt in Deutschland“ aus. Auch in 2016 soll wieder eine Stadt, eine Gebietskörperschaft oder eine Behörde dafür geehrt werden, daß sie sich mehr als andere für motorisierte Zweiradfahrer einsetzt.

Zehn Städte und Gemeinden, von Eckernförde bis Garmisch, tragen diesen in Europa bis heute einmaligen Titel. 2004 wurde erstmals eine Behörde, die Niederlassung Euskirchen des Landesbetriebs Straßenbau Nordrhein-Westfalen, als besonders motorradfahrerfreundlich ausgezeichnet. Dort wurde unter anderem der „Unterfahrschutz Modell Euskirchen“ entwickelt, durch den eine folgenschwere Kollision gestürzter Zweiradfahrer mit scharfkantigen Schutzplankenpfosten verhindert wird. In letzten Jahr war sogar ein ganzer Landkreis, der Kreis Höxter, der Preisträger.

„Es müssen nicht unbedingt revolutionäre Neuerungen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit umgesetzt worden sein, um den Preis zu erhalten“, sagte Rolf „Hilton“ Frieling, der 1. Vorsitzende der MID, zum Start des Wettbewerbs für 2016. „Wichtig ist, daß man sich angemessen und nachhaltig für die Interessen von Motorrad- und Rollerfahrern einsetzt. Denn das motorisierte Zweirad als umwelt- und ressourcenschonende Alternative zum Individualverkehr auf vier Rädern muß auch in unserem Land adäquat gefördert werden, was immer noch nicht selbstverständlich ist.“ „Interessant sind für uns Konzepte, die über das Einrichten von ein paar Motorradparkplätzen in der Innenstadt hinausgehen“, so Frieling. „Motorisierte Zweiräder leisten nicht nur einen Beitrag zur Verhinderung des Verkehrsinfarkts in unseren Innenstädten. Sie sind für viele Menschen das einzig bezahlbare Verkehrsmittel im Regionalverkehr. Angesichts von ca. 4 Millionen zugelassenen Einspurfahrzeugen alleine in Deutschland spielen sie zudem für den Tourismus eine immer größere Rolle. Investitionen in die Verkehrssicherheit und in die Infrastruktur für Zweiradfahrer zahlen sich also schnell wieder aus. Im Regelfall profitieren davon auch andere Verkehrsteilnehmer und hier insbesondere die Fahrradfahrer.“

„Nachdem wir in diesem Jahr keine würdige Preisträgerin gefunden hatten, hoffen wir für das Jahr 2016 wieder auf viele interessante Bewerbungen“, ergänzte Hans Kaiser, 2. Vorsitzender der MID. Vorschläge können ab sofort formlos bei der MID eingereicht werden. Die Preisverleihung erfolgt anläßlich des 18. Hambacher Bikerfests, das vom 5. bis 7. August 2016 am historisch bedeutsamen Hambacher Schloß in der Nähe von Neustadt an der Weinstraße veranstaltet wird. Zu diesem Event mit bundesweiter Bedeutung werden erneut hunderte von Bikern auf ihren „heißen Öfen“ erwartet, die unter dem Motto „Für Verkehrssicherheit - Gegen Diskriminierung“ unter anderem auch gegen die Sperrung von Straßen nur für Motorradfahrer wie z.B. im nahe gelegenen Elmsteiner Tal demonstrieren werden.

Verbunden ist das Hambacher Bikerfest mit einer zünftigen, zweitägigen Biker-Party mit allem, was dazu gehört. Denn neben dem ernsthaften, politischen Hintergrund soll der Spaß natürlich nicht zu kurz kommen.

Ansprechpartner für Informationen zum Hambacher Bikerfest, zu möglichen Sponsoring-Aktivitäten und insbesondere für Nennungen zur Auszeichnung „Die motorradfreundliche Stadt in Deutschland“ ist:
Rolf „Hilton“ Frieling,
MID – Motorrad Initiative Deutschland e.V.,
Feuerbachstraße 38,
60325 Frankfurt am Main.
Tel.: 069 / 7 24 06 80;
Fax: 069 / 97 20 36 99,
frieling@t-online.de.
NewsDatum: 
13.12.2015

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